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Betriebliche Gesundheitsförderung · Bremen

BGF für Unternehmen, die im Arbeitsalltag ankommt

BarbellFit setzt den bewegungsbezogenen Teil Ihrer Betrieblichen Gesundheitsförderung um – in Bremen und Umgebung, im Betrieb, im Studio oder hybrid. Drei Programme, Pilot ab sechs Wochen, Evaluation inklusive.

Aktive Pause Rücken & Schulter Heben & Tragen 6–12 pro Gruppe Evaluation inklusive
Kostenlosen 20-Minuten-BGF-Check anfragen 0176 84554074

Antwort meist am selben Werktag · unverbindlich · keine Förderversprechen ohne Prüfung

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Programme zur Auswahl
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Teilnehmende pro Gruppe
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Wochen Pilotlaufzeit
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kostenloser BGF-Check

Betriebliche Gesundheitsförderung in Bremen – kurz erklärt

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist der freiwillige Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements und folgt einem Prozess aus Analyse, Planung, Umsetzung und Evaluation. BarbellFit unterstützt Unternehmen im BGM – mit Schwerpunkt BGF und Bewegung. Arbeitsschutz, Gefährdungsbeurteilung und Eingliederungsmanagement decken wir nicht selbst ab; dafür arbeiten wir mit fachkundigen Stellen zusammen.

Leistung Bewegungsbezogene BGF: aktive Pause, Rücken & Schulter, arbeitsbezogenes Heben & Tragen – jeweils mit Bedarfsanalyse, Einheitenplan und Auswertung
Zielgruppe Unternehmen in Bremen und Umgebung, Schwerpunkt KMU mit 20–250 Mitarbeitenden; Büro & IT, Logistik & Handwerk, Produktion, Pflege
Durchführung Im Betrieb, im BarbellFit Studio in Bremen oder hybrid · 6–12 Teilnehmende pro angeleiteter Gruppe · schichtkompatible Kurzformate möglich
Einstieg Kostenloser BGF-Check von 20 Minuten, danach Startcheck und schriftliches Angebot · 2–4 Wochen Vorlauf bis zum Pilotstart
Laufzeit Pilot ab 6 Wochen statt Jahresvertrag · Entscheidung über Verlängerung nach der Auswertung
Förderung Eine Beteiligung gesetzlicher Krankenkassen ist möglich, aber nie automatisch und immer vor Maßnahmenbeginn abzustimmen[1]
Preis Keine Listenpreise – Kalkulation nach Teilnehmerzahl, Format, Ort, Laufzeit und Partneranteil

Drei BGF-Programme für Unternehmen

Bewusst nur drei, dafür vollständig: Analyse, Einheitenplan, Transfer in den Arbeitsalltag und Auswertung sind jeweils enthalten.

Start

Bewegter Arbeitstag

Kurze angeleitete Bewegungspausen, die ohne Umkleide und ohne Sportkleidung in den Arbeitstag passen. Der niedrigschwelligste Einstieg.

Dauer 6 Wochen
Umfang Kick-off + 6 aktive Pausen à 15–20 Min. + Abschlussfeedback
Für Büro, Verwaltung, Agenturen, IT
  • Mobilität für Nacken, Schulter und Hüfte
  • Aktivierung gegen den Nachmittagseinbruch
  • Je Einheit eine Mini-Routine zum Selbermachen

Ziel nach dem Pilot: eine Wochenroutine, die ohne uns weiterläuft.

Move

Rücken, Schulter, Rumpf

Funktionales Kraft- und Mobilitätsprogramm für die Körperregionen, die in Beschwerdestatistiken ganz oben stehen. Das vollständigste Format.

Dauer 8 Wochen
Umfang Startcheck + 8 Einheiten à 45–60 Min. + 2 Mikro-Routinen + Evaluation
Für Büro, Logistik, Pflege
  • Rumpfspannung, Schulterblattkontrolle, Hüftbeweglichkeit
  • Belastungssteuerung verstehen und selbst anwenden
  • Vorher-/Nachher-Feedback und Abschlussbericht

Ziel nach dem Pilot: Folgeblock oder Jahresprogramm mit festen Gruppen.

Work Strong

Heben & Tragen

Für körperlich arbeitende Belegschaften: Lastmanagement und Bewegungsmuster, übertragen auf die Lasten, die bei Ihnen tatsächlich bewegt werden.

Dauer 4–6 Wochen
Umfang Belastungscheck + Praxisworkshop 45–90 Min. + 4 Trainings + Transferkarten
Für Handwerk, Logistik, Produktion, Pflege
  • Heben, Tragen, Umsetzen – an realen Lasten geübt
  • Schichtkompatibel in mehreren Durchläufen
  • Auf Wunsch mit Ergonomie-Fachpartner

Ziel nach dem Pilot: Wiederholung je Schicht plus ergänzende Maßnahmen.

Ergänzend buchbar, wenn der Bedarf dafür geklärt ist:

  • BGF-Startcheck
  • Functional Basics
  • Mikropausen-Toolkit
  • Gesundheitstag Bewegung
  • Stress & Ressourcen · Fachpartner
  • Ernährung im Arbeitsalltag · Fachpartner
  • Gesundheitsgerechte Führung · Fachpartner
  • Company Fitness · Benefit, kein BGF-Kern

Warum hier keine Preise stehen. Teilnehmerzahl, Format, Ort, Laufzeit und Partneranteil verändern die Kalkulation erheblich. Nach dem Bedarfsgespräch erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit Ausgangslage, Ziel, Zielgruppe, Prozessschritten, Leistungsumfang, Ihrer Mitwirkung, Datenschutz, Evaluation, Preis und Gültigkeit – kein Angebot ins Blaue.

So läuft ein BGF-Projekt ab

Ein isolierter Rückenkurs ist kein BGM-Konzept – und aus Sicht der gesetzlichen Krankenkassen oft nicht förderfähig. Deshalb läuft jedes Projekt über dieselben vier Phasen.[1]

Analyse

Startcheck: Ziele, Belastungen, Zielgruppen, Schichtmodelle und bestehende Strukturen – plus Kurzbefragung oder Teaminterview.

Planung

Ein Kernziel, ein bis zwei Interventionen, eine Transferkomponente. Dazu Einheitenplan, Datenschutz, Freiwilligkeit und interne Kommunikation.

Umsetzung

Angeleitete Einheiten, dokumentiert. Technik vor Gewicht, Belastung individuell skaliert, jede Übung mit leichterer Variante, kein Gruppendruck.

Evaluation

Teilnahme, Feedback und Zielindikatoren – aggregiert. Dann ein 30-Minuten-Ergebnisgespräch mit Empfehlung für 3, 6 oder 12 Monate.

Was Sie dafür brauchen: eine verantwortliche Ansprechperson, einen Raum oder eine Fläche, ein realistisches Zeitfenster im Schicht- oder Tagesplan und interne Kommunikation an die Teams. Den Prozess bringen wir mit.

Datenschutz: Wir erheben nur, was für eine sichere Durchführung nötig ist. Befragungen werden anonym bzw. aggregiert ausgewertet. Der Arbeitgeber erhält keine individuellen Gesundheitsdaten, sondern ausschließlich zusammengefasste Ergebnisse.[5]

Krankenkasse, Förderung und Grenzen

Hier wird im Markt viel versprochen. Die drei Fragen, die wirklich gestellt werden – und was wir ausdrücklich nicht anbieten.

„Zahlt das nicht die Krankenkasse?"

Möglich, aber nie automatisch. Gesetzliche Krankenkassen haben nach § 20b SGB V einen Auftrag zur Betrieblichen Gesundheitsförderung.[2] Entscheidend sind drei Punkte: Einbettung in einen BGF-Prozess, passende Qualifikationen nach dem GKV-Leitfaden Prävention und Abstimmung mit der Kasse vor Beginn. Nachträgliche Förderung ist in der Regel kein gangbarer Weg. Erster Anlaufpunkt ist die kostenfreie Erstberatung der BGF-Koordinierungsstelle.[3]

„Sind die 600 € steuerfrei immer drin?"

Nicht pauschal. Nach § 3 Nr. 34 EStG können Arbeitgeber zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn bestimmte Gesundheitsleistungen bis zu 600 € je Beschäftigten und Kalenderjahr steuerfrei erbringen – wenn die gesetzlichen Qualitätsanforderungen erfüllt sind.[4] Ob das für eine konkrete Leistung gilt, ist Einzelfallfrage. Wir leisten keine Steuerberatung; bitte binden Sie Ihre Lohnbuchhaltung ein.

„Reicht nicht ein Gesundheitstag im Jahr?"

Als Auftakt gern, als Gesamtkonzept nicht. Die GKV verlangt bei BGF eine systematische Einbettung; isolierte externe Einzelmaßnahmen ohne Gesamtkonzept können von der Förderung ausgeschlossen sein.[1] Deshalb formulieren wir eine mögliche Kassenbeteiligung im Angebot immer als „vorbehaltlich Vorabstimmung mit der zuständigen Krankenkasse".

Was wir ausdrücklich nicht anbieten

  • Keine Zusage von Förderfähigkeit – das entscheidet die Kasse, nicht wir.
  • Keine Rechts- oder Steuerberatung.
  • Keine medizinische Diagnostik, Therapie oder Rehabilitation.
  • Keine Gefährdungsbeurteilung nach § 5 ArbSchG, keine arbeitsmedizinischen Aufgaben.[6]
  • Kein Eingliederungsmanagement nach § 167 Abs. 2 SGB IX.[7]
  • Keine Firmenmitgliedschaft, die als automatisch kassenfinanzierte BGF verkauft wird.
Rechtsrahmen und Quellen
  1. GKV-Spitzenverband: Leitfaden Prävention – Handlungsfelder und Kriterien nach §§ 20, 20a, 20b SGB V, Fassung 17.12.2025, Kapitel Betriebliche Gesundheitsförderung. gkv-spitzenverband.de
  2. § 20b SGB V – Betriebliche Gesundheitsförderung. gesetze-im-internet.de/sgb_5/__20b.html
  3. BGF-Koordinierungsstelle der gesetzlichen Krankenkassen – kostenfreie, kassenartenübergreifende Erstberatung, auch für das Land Bremen. bgf-koordinierungsstelle.de
  4. § 3 Nr. 34 EStG – bis 600 € je Beschäftigten und Kalenderjahr steuerfrei bei Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen. gesetze-im-internet.de/estg/__3.html
  5. Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), Art. 9 – Gesundheitsdaten als besonders geschützte Kategorie. eur-lex.europa.eu
  6. § 5 ArbSchG – Gefährdungsbeurteilung als Arbeitgeberpflicht, inklusive psychischer Belastungen. gesetze-im-internet.de/arbschg/__5.html
  7. § 167 Abs. 2 SGB IX – Betriebliches Eingliederungsmanagement. gesetze-im-internet.de/sgb_9_2018/__167.html

Stand der fachlichen Recherche: 10.09.2026. Diese Seite ist eine fachliche Einordnung und ersetzt keine Rechts-, Steuer- oder medizinische Beratung.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen BGM und BGF?

BGM ist das Managementsystem, das Gesundheit strategisch in Strukturen und Prozesse integriert – dazu gehören typischerweise BGF, Arbeitsschutz und das betriebliche Eingliederungsmanagement. BGF ist der freiwillige Teil davon und folgt einem Prozess aus Analyse, Planung, Umsetzung und Evaluation. BarbellFit unterstützt Unternehmen im BGM mit Schwerpunkt BGF und Bewegung; Arbeitsschutz und BEM decken wir nicht selbst ab.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Möglich, aber nie automatisch – und wir sagen es nie zu, bevor es geprüft ist. Gesetzliche Krankenkassen haben nach § 20b SGB V einen Auftrag zur Betrieblichen Gesundheitsförderung. Entscheidend sind drei Punkte: Einbettung in einen BGF-Prozess, passende Qualifikationen nach dem GKV-Leitfaden Prävention und Abstimmung mit der fördernden Kasse vor Beginn. Nachträgliche Förderung ist in der Regel nicht möglich. Die Grundlagen können Sie hier nachlesen.

Sind die 600 € nach § 3 Nr. 34 EStG für jedes Angebot nutzbar?

Nein, nicht pauschal. Arbeitgeber können zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn bestimmte Gesundheitsleistungen bis zu 600 € je Beschäftigten und Kalenderjahr steuerfrei erbringen, wenn die gesetzlichen Qualitätsanforderungen erfüllt sind. Ob das auf eine konkrete Leistung zutrifft, ist Einzelfallfrage. BarbellFit leistet keine Steuer- oder Rechtsberatung – bitte binden Sie Ihre Lohnbuchhaltung oder Steuerberatung ein.

Was kostet ein BGF-Projekt?

Das hängt von Teilnehmerzahl, Format, Ort, Laufzeit und Partneranteil ab – deshalb nennen wir keine Listenpreise. Kalkuliert werden Trainerzeit, Vor- und Nachbereitung, Anfahrt, Equipment, Projektmanagement, Material und gegebenenfalls Partnerhonorare. Nach dem Bedarfsgespräch erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit Ausgangslage, Ziel, Zielgruppe, Prozessschritten, Leistungsumfang, Ihrer Mitwirkung, Datenschutz, Evaluation, Preis und Gültigkeit.

Findet das im Betrieb oder im Studio statt?

Beides, auch hybrid. Aktive Pausen und Mikropausen-Routinen funktionieren direkt am Arbeitsplatz und brauchen kaum Ausstattung. Für Kursserien kommen wir mit kleiner mobiler Ausrüstung in den Betrieb, nutzen Außenflächen oder trainieren im BarbellFit Studio in Bremen. Was passt, klären wir im Startcheck – Schichtbetriebe brauchen meist mehrere kurze Durchläufe statt eines langen Termins.

Können untrainierte Mitarbeitende mitmachen?

Ja – das ist der Normalfall. Jede Übung hat eine leichtere Variante, jede Bewegung startet ohne Zusatzlast, und die Belastung steigt erst, wenn die Ausführung sitzt. Teilnahme ist immer freiwillig, ohne Leistungsvergleich in der Gruppe. Bei Vorerkrankungen, frischen Operationen oder akuten Beschwerden gehört die Einschätzung zur behandelnden Ärztin, zum Arzt oder zum Betriebsarzt – wir stellen keine Diagnosen.

Was passiert mit den Gesundheitsdaten unserer Mitarbeitenden?

Es gilt Datenminimierung: erhoben wird nur, was für eine sichere Durchführung nötig ist. Befragungen werden anonym bzw. aggregiert ausgewertet. Der Arbeitgeber erhält keine individuellen Gesundheitsdaten einzelner Beschäftigter, sondern ausschließlich zusammengefasste Ergebnisse. Gesundheitsdaten sind nach Art. 9 DSGVO besonders geschützt; Rechtsgrundlage, Einwilligung und Löschfristen klären wir vor Projektstart schriftlich.

Wie schnell kann ein Projekt starten?

Für einen Pilotstart rechnen wir mit zwei bis vier Wochen Vorlauf für Auftragsklärung, Kurzanalyse, Terminplanung und interne Kommunikation. Soll eine Krankenkasse beteiligt werden, kommt Zeit für die Vorabstimmung dazu. Der Einstieg selbst ist ein kostenloses Gespräch von etwa 20 Minuten.

20 Minuten reichen, um zu klären, ob das zu Ihnen passt

Kein Verkaufsgespräch, sondern eine fachliche Einordnung: Welche Belastungen sind bei Ihnen real, welches Format passt dazu – und ob eine Krankenkassenbeteiligung in Ihrem Fall sinnvoll ist.

Bremen & Umland · im Betrieb, Studio oder hybrid · Pilot ab 6 Wochen · Evaluation inklusive

Dieser Unternehmensbereich befindet sich im Aufbau. Referenzen veröffentlichen wir nur mit ausdrücklicher Freigabe des Betriebs – nie mit Gesundheitsdaten einzelner Beschäftigter.